Hoffentlich kommt bald

das Frühjahr.....

 

 

für Anregungen und Infos an uns:

 

porsche.928.northsharks@gmail.com

 

folgende Berichte findet Ihr hier beim runterscrollen:

-Adventstreffen St.Michaelisdonn 2012

-Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin 2012

-3.Alpentour der Northsharks 2012

-Jochen And The Glorius Landsharks 2012

-Schraubertreff bei Lübeck September 2012

-Stadtparkrennen 1.- 2. September 2012

-Schraubertreffen bei Henning July 2012

-Porschetreffen Buchholz 1.July 2012

-Zweite Alpentour der Northsharks 2012

-Kremers Nacht der Legenden auf dem Nürburgring 2012

-Angrillen Ostsee März 2012

-Bremen Classic Februar 2012



Adventstreffen St.Michaelisdonn

1. Advent ist Pflichtreffen bei Anna und Klaus in Michaelisdonn, auf dem Platten Land, platter geht nicht.
Alles andere als platt ist das kulinarische Angebot , Essen und Trinken im Überfluß.
64 Autobegeisterte wurden gezählt ,nicht nur Porschefahrer auch sehr viele BMW-Fahrer waren teilweise mit der ganzen Familie erschienen.
Die Nordhaie waren natürlich zahlreich vertreten und sammelten sich ab 15.00 Uhr um den Tresen, hinter dem Tresen
"arbeiteten " Knut und Frank, auf der anderen Seite der Rest der Haie, natürlich Nordfriesenhäuptling Holger,
Balkanfrank, Bernd mit Hund, auch Jochen erschien mit einem" halben Bären", Michael mit AMG, Kai- Uwe mit guter Stimmung und Joachim mit Ehefrau Antje.
Christian noch mit 928. Klaus und Anna verteilten sich in der Halle und gaben das Bild der perfekten Gastgeber ab.
Der Mittelpunkt war der Tresen , wo sich BMW und Porschefahrer prächtig vertrugen.
Gegessen und gefeiert wurde bis 4.20 Uhr dann vergruben sich einige Hai in den mitgebrachten Schlafsäcken,
Jochen mit seinem Bären stielvoll im eigenen beheitzten Van. Klaus und Familie zogen sich in ihre Privatgemächer zurück.
Der 1.Advent 2013 bei Klaus und Anna ist schon fest gebucht.



Berlin, Berlin wir fahren nach Berlin

Vom 26.10 bis 28.10 rief Toto die Northsharks zur Saisonabschlussausfahrt nach Berlin.

Zum Glück hatten diesmal nicht so viele die „Masern“ bekommen, so das sich

doch 8 Sharks plus ein Fremdfahrzeug mit 2 Sharktreibern (Thomas und Stephan mit Tochter Katharina aus dem Rhein/Main Gebiet) Freitag gegen 17.00Uhr vor dem BMW Werk versammelten.

Das Duo Infernale, diesmal mit 2 Sharks plus Karin, waren natürlich dabei, sowie Klaus mit Anna, Michael mit Anja und Christian mit wieder aufgebauten S4, vervollständigten die Nordfraktion. Oliver mit Partnerin, Georg (928 abgemeldet kam mit 911) und natürlich Toto und Bille bildeten die Berliner Fraktion.

Pünktlich gegen 18.00 Uhr begann die Werksführung, ein junger und agiler BMW Mitarbeiter zeigte uns für was BMW steht, jedenfalls nicht für Langsamkeit oder ruhigen Pausen. Wir „flogen über das Werksgelände, die „Rentner“ in den letzten Reihen wurden mehrmals ermahnt die Führung ( das Rennen) nicht zu behindern und zügig aufzuschließen, was sie zwar krampfhaft versuchten aber nicht von dauerhaftem Erfolg gekrönt wurde,

Nach der höchst interessanten und informativen „Werksbegeung “fanden sich alle auf dem Parkplatz wieder, einige mit hängender Zunge, aber einsatzbereit. Es folgte ein“ kurzes Rennen „durch die Stadt ., einigen roten Ampeln zum Trotz, blieb der“ Kampfhaufen“ zusammen und fand sich gegenüber unserem Hotel, auf eigener Parkhausebene wieder.

Nach dem Einchecken , zu Fuß !! in die original Berliner Kneipe „ Zur Dicken Wirtin, bestes Berliner Essen, beste Stimmung, bis 3.00 Uhr früh durchgehalten.

Morgens um 8.30 Uhr alle beim Frühstück wieder gefunden. , um 9.00 Uhr Motoren gestartet und ab zum Meilenwerk. Nicht zu Glauben aber Berlin war leer. Das Meilenwerk auch.

Nach intensiver Besichtigung, die gesamte Horde zu Totos Garage. Franks ( der vom Balkan) Bremsen repariert , der Wahnsinnige ist mit blockierenden Bremsen über die BAB gerumpelt.( eigene lesenswerte Story)

Das „Duo Infernale“ hat den Namen zu Recht .Macht der Eine (Frank) mal keinen Mist , ist der Andere sofort bereit um standesgemäß einzuspringen.

Stephan reparierte ihm die Bremsen, Stephan kann auch konstruktiv tätig sein, er machte das so gut das“ Balkanfrank“ ohne Probleme nach Hause kam.

Gegen Mittag ,alle wieder im Hotel und dann zu Fuß ( Toto hat sie nicht alle) zum Bahnhof Zoo, beste Currywurst Berlins gegessen , um mit der S-Bahn !! am Alexanderplatz auszusteigen .Bei ca.0 Grad durch Berlin Mitte gewandert, Toto und Bille trotz kürzlich glücklich überstandener OP immer vorneweg, Dem „Ostseefrank ging die Puste aus, Michael , der tapfer durchhielt aber auch gesundheitlich nicht zu den Triathleten zählt, rollten beide die Augen. Schluß wir wollen nicht mehr.(Wandern).

Nach kurzem Aufenthalt unter den Bahngleisen in einem sehr schönen Restaurant , mit der S- Bahn, zurück ins Hotel. Die Einen (Klaus) legten sich zum Mittagsschlaf, die Anderen (Christian, Katharina, Frank“ Ostsee“) rein ins KDW (unglaubliche Auswahl) und starteten danach ihre16 Zylinder um eine Stadtrundfahrt der besonderen Art. zu unternehmen

Kuhdamm runter , 27 Chinesen, wie die Verrückten am Knipsen, sie dachten alle „DER neue Porsche, dann Straße des 17. Juni(8 Spur),erst gecheckt, kein Radar, Dann , den Rest schenken wir uns, weiter zum Brandenburger Tor, vor dem Adlon, Touristenattraktion, rüber zum Reichstag , die gleiche Aktion, der Höhepunkt: Bundeskanzleramt 2 Sharks, sonst nichts. Mann haben wir tolle Autos.

So verging der Nachmittag sehr kurzweilig.

Am Abend traf sich die gesamte Meute an der Hotelbar und ging gemeinsam zur nächsten Bushaltestelle am Kurfürstendamm. Der Bus kam, zur Freude der Meisten ein Doppeldecker,

wie eine Gruppe von Erstklässler fast alle sofort nach oben und die ersten drei Reihen besetzt mit bestem Blick auf den Kudamm ging es vier Stationen weiter in eine der ältesten Kneipen Berlins zum wohlverdienten Abendessen.

Hier mal ein großes Lob an Bille und Toto, die alles super organisiert hatten, ob BMW-Werksführung, Hotel und Parkebene (100m vom Kudamm, Ecke Cafe Kranzler), Stadtführung( zu Fuß mit S- Bahn und Doppeldecker) bis zu den tollen Berliner Kneipen und Gaststätten aber das Beste folgte noch.

Nächster Morgen, wolkenloser Himmel über Berlin , alle in bester Stimmung. Treff vor dem Hotel, Georg mit 911, Oliver mit GTS und der Rest unternahmen noch eine kleine Rundfahrt um Berlin Mitte.

Frank(Ostsee) als Gruppenführer durch Berlin war ein Fehler. Wer es nicht bei Grün über die Ampel schaffte hat Pech. Toto der am Ende der Gruppe fuhr , war nur noch am Fluchen:“ Was macht der Vollidiot da!“ Waren noch die harmlosesten Ausdrücke, als er, das Fremdfahrzeug und noch ein Teilnehmer, schon bei der ersten Ampel nicht mehr `rüber kamen. Frank tobte unbeirrt ( Irre wäre passender) durch Berlin .Über den Potsdamer Platz, Unter den Linden, zum Brandenburger Tor, Pariser Platz vorm Adlon, war sein Ziel. Da Klaus hinter ihm fuhr, dachte er öfters :“ Ich fahr zu langsam“ .was dieser ihm auch bestätigte.

So What?!, fast alle schafften es vors Brandenburger Tor, inkl. Micky Mouse mit Klaus.

Inzwischen waren alle wieder beisammen, Toto ließ die Katze aus dem Sack :Es geht zum Lausitzring , er hat den gesamte Kurs nur für die Northsharks geordert.

Über die Stadtautobahn, Richtung Süden, kurzer Abstecher zum Tropicana

(höchste geschlossene Kuppel der Welt, ursprünglich für den Luftschiffbau gedacht) dann in die Lausitz, zum besagten Ring.

Als wir mit weit über 200km/h im Convoi über die BAB flogen, tauchten am Straßenrand Schneewehen auf, wir dachten es ist Weihnachten, auf der BAB wussten wir teilweise nicht, ist das Glitzernde auf dem Asphalt nun Eis oder nur Nässe .Da wie alle überlebten war die nicht einhellige Meinung (Stephan und Thomas meinten Eis) Nässe.

Die Fraktion der Eisanhänger wurde durch die Tatsache bestätigt, das auf der BAB Salz in Massen gestreut wurde. Fazit , der Shark lebt im Salzwasser, vielleicht haben wir nur deswegen überlebt.

Einfahrt auf den Lausitzring, wie in einem Fußballstadion, mit Steilwand Kurve?!?, so was Geiles! Alles für uns alleine. ,Einige Artverwandte (GT2 GT3 M/BMW) noch auf dem Kurs, mit Mega-Sound.

Kurze Fahrerbesprechung und ab auf den Ring. Stephan beim Ostseefrank im Shark, Thomas bei Georg im 11’ER ., Klaus als Letzter in der Startaufstellung .Balkanfrank verzichtete, logisch mit den Bremsen!

Klaus als letzter Starter, überholte erstmal fast alle, NUR ,er ist nur halb so gut ohne seinen CO- Piloten Thies( sein Sohn). Er drehte sich ein oder zweimal und verdreckte die Piste aber war immer noch gut genug um fast den gesamten Rest zu deklassieren.

Toto, Oliver, Michael , Christian und Klaus zogen von Dannen.

Frank mit Stephan und Georg mit Thomas lieferten sich ein eigenes Rennen.

Fazit: Der Shark ließ sich NICHT vom 11’er überholen, auch wenn Stephan und Frank über seine (Franks) Fahrqualitäten lauthals lachen mussten. “Nordschleifentrauma“.

Gut gelaunt zog der gesamte Trott Richtung Spreewald. Toto und Bille hatten jetzt ein First- Class Hotel/Restaurant für uns gebucht, bester Service ,tolles Ambiente, eigener abgesperrter Bereich(Raum und Porsche) aber wir waren“ Berliner Verhältnisse“ gewohnt( Essen und Trinken zum Abwinken) und nicht „Französische“( wir suchen das Essen auf dem Teller).

Der tolle und sehr freundliche Service riss aber alles wieder raus.

Nach dem letzten Kaffee verabschiedete sich die Meute, alle bedankten sich bei Bille und Toto, ihr habt das perfekt organisiert und wir freuen uns aufs nächste Jahr, wenn die Northsharks wieder in Berlin einfallen.



3.Alpentour der Northsharks

 Ende September ging es wieder los, Ausfahrt in die Alpen. Diesmal Richtung Österreich und Südtirol mit Abstecher zum Gardasee.

7 Sharks wollten sich noch wenige Wochen vor dem Start auf die Reise begeben.

Von den Sieben blieben zum Schluß nur Zwei übrig. Der Rest bekam kurzfristig die „Masern“

und sagten ab ,so fuhren nur das“ Duo Infernale“ Frank und Frank in den Süden. Toto wollte unbedingt mit , sein Arzt verbot ihm aber die Fahrt.( Lebensgefahr).

Es fuhren auch nicht zwei Sharks, sondern nur einer. Frank Seiner lief ja bekannter Weise noch nicht; also zwei Franks in einem Shark. Kann das gut gehen ?

14 Stunden jeden Tag zusammen, im Porsche, das wird „lustig“, sogar gemeinsames Pinkeln war nicht zu vermeiden.

„Ich bin der Badewannenkapitän und sage wo es langgeht“ war das Erste was der Beifahrer zu hören bekam.“Alles klar, Badewanne“, war die Antwort,“ dann mal Volle Kraft voraus.“

„Volle Kraft voraus“sind für den Bk (Badewannenkapitän) sage und schreibe max. 3000-u/min, 130km/h, auf derBAB. So „flogen „wir Richtung Süden..

Erste Station war das weltberümte Ötztal, nach kurzem Blick fand der eine Frank sofort ein schönes Hotel, was dem BK aber viel zu schnell ging .Er musste natürlich einmal durch den ganzen Ort fahren um nichts Besseres zu finden, um zum Schluß beim ersten Hotel wieder zu landen. Sagt der Eine:“ fahr links,“ fährt die „Badewanne“ natürlich rechts, das sorgte für ausgesprochen unterhaltsame Gespräche im Cockpit.

Nächster Morgen, Ausritt zum Timmelsjoch auf 2474 m Höhe. Bei der Mautstelle (14,- Eu) fantastischen Ausblick „Über den Wolken“. Auf Passhöhe , Banner geflackt und runter, sehr spektakuläre Abfahrt, nach Meran. Wenn in den letzten Spitzkehren Palmen auftauchen, weißt du „der Süden ist nah“.

Durch das schöne Meran nach Bozen war es ein Klacks, danach noch 15km Passfahren Richtung Ritten ,in unsere tolle Pension( empfohlen von Toto). Vor der Pension, Parkplatz besetzt, Banner geflackt, Bier (org. Budweiser) geöffnet und relaxt.

Die Altstadt von Bozen war am nächsten Tag unser Ziel, sehr sehenswert!

Natürlich wollten wir den Ötzi besuchen und sehen, er war zwar da, ließ uns aber nicht rein(Montag geschlossen).Danach fuhren wir noch einige Runden auf der Südtiroler Weinstraße am Kalterer See vorbei und hoch nach Montan.

Der BK fuhr sehr „Umsichtig“, als uns aber ein Schulbus überholen wollte, fuhren wir rechts ran und hielten kurz ,danach kam ein Kieslaster der mehr als auffuhr und alsdie Biker( ich rede nicht von denen mit Motor) auch noch versuchten uns abzudrengen, reichte es „El Capitano“, er fuhr plötzlich und unerwartet rechts ran, stieg aus und meinte nur kurz:“ Fahr Du!“Jetzt durfte der“ Leichtmatrose „endlich mal ans Steuer. El Capitano mahnte nur mürrisch:“ Nicht so schnell, du hast schon genug kaputt gemacht“!

Kommentarlos ging es den Pass nach Ritten hoch, der Leichtmatrose fuhr sehr…sehr zurückhaltend. Nur , als.dann ein 500 Fiat mit 90 jähriger Oma voraus fuhr, mit ca.30km/h ,

und nach einer Spitzkehre eine Gerade kam, worauf der Leichtmatrose kurz die 300PS spielen ließ und vorbei huschte , war das zuviel für den BK,“ Fahrverbot!!“Für die Gesamte Fahrt! ,war seine knappe Antwort auf diese klitzekleine Aktion.

Dem Leichtmatrosen war es noch gestattet die wenigen Meter bis zur Pension zu rollen(Insgesamt 15 km !!??) dann wurden ihm die Schlüssel abgenommen und das Steuer durfte er in den gesamten Alpen nicht mehr übernehmen.

Den Abend haben Beide mit der Urbevölkerung am Kneipentresen verbracht…wie in einem Film aus den 50ìger..und verteidigten lauthals ihre Sicht der Dinge.

Am Morgen war das Wetter und die Stimmung bestens, nur das Fahrverbot blieb bestehen. Auf ging es zum Gardasee. In Riva kurzer Stopp. Einen wunderschönen Urshark neben uns beim Parken getroffen. Danach in Malcione, direkt am See vorzüglich gespeist und über die traumhafte Küstenstraße erst Richtung Süden und dann mit offenem Schiebedach durch die vielen Tunnel zurück nach Bozen, Kurz getankt 2,03 Euro, wurde am nächsten Tag noch übertroffen 2,09 Euro/Liter.

Die Rückfahrt , Tags darauf, begann hinter Meran in einem Megastau, nichts ging mehr, unseren geplanten Abstecher in die Schweiz zu Gerhard nach Zürich, sagten wir kurzfristig ab .Nach stundenlangem Warten fuhren wir über den Reschenpass zur Zugspitze, wo wir doch noch tatsächlich auf einem stillgelegten Parkplatz“ stielvoll“ grillten.

Danach auf die Autobahn Richtung Stuttgart zum Porschemuseum.

Gegen Abend ein Hotel (150m vom Museum entfernt) gefunden. Porsche in geheizter Garage abgestellt, nur 52,- Euro incl. Frühstück( Achat-Hotel) bezahlt und nächsten Morgen als Erste zu Fuß zum Museum gewandert. Wir waren die ersten Besucher und hatten das Museum fast für uns alleine. Noch ein Schluck Kaffee vor der Klassikerwerkstatt dann die Acht Zylinder gestartet und ab Richtung Heimat.

Petrus öffnete die Himmelsschleusen und es goß aus allen Kübeln. Nun durfte der Leichtmatrose ans Steuer und im wahrsten Sinn des Wortes den Shark gen Norden surfen. Bis Hannover, da kam die Sonne heraus und der BK übernahm wieder das Handeln.

Nach fast 3000km Ausfahrt kamen wir wohlbehalten zurück, wir hatten zwar nicht die tollkühnen Berg und Passtouren der vorherigen Fahrten aber wir haben gelacht, viel gelacht sogar sehr viel, der Spaß stand diesmal im Vordergrund.

Vielleicht können wir ja bei der 4. Alpentour , diesen Spaß und die Berg und Passtouren verbinden, dann hätten wir den Idealfall für eine Ausfahrt der Northsharks.



Jochen And The Glorius Landsharks

 

Nachdem wir uns am 9.9 alle verabschiedet hatten ging die Kampfaktion an Franks 928 erst richtig los, Michael und Frank bauten den Motor aus, holten aus den schieferblauen ebenfalls den Motor raus, vollzogen mit Joachims Hilfe eine Vollinspektion( Joachim kam mit eigenem Wohnmobil und blieb 2 Tage vor Ort, trotz starker Erkältung)und bauten diesen Motor nach zweiwöchiger Schufterei in den Roten ein.

High Noon, Freitag Mittag der 21.9 Alles fertig. Motor starten, gespanntes Warten…Schlüssel gesteckt, gestartet….. die gleiche „Scheiße“ wie vorher. Motor dreht ,startet aber nicht.

Ungläubige Blicke, bis 18.00 Uhr Fehler gesucht dann genervt abgebrochen.

In den kommenden drei Wochen ging diese „Scheiße“ weiter, alles gescheckt, alles versucht, jeden der Ahnung vom 928 hatte befragt, sogar Schocki im Ausland kontaktet, der auch sein ganzes Wissen einbrachte aber der Motor sprang nicht an.

Letzte Hoffnung…Jochen von den Landsharks…,angerufen .Jochens Antwort: Komm her, mit 928.

Porsche auf Hänger und mit wenig Hoffnung Richtung Geesenseth gemacht.

Zum ersten Mal bei den Landsharks, sehr beeindruckend, überall 928 aller Generationen.

Ersatzteile, alles da, im Überfluß .Seit 16 Jahren ist sein Spezialgebiet Porsche 928 , wenn sich einer mit der Materie auskennt, dann er.

Außer an den Sharks arbeitet er noch an einem CARRERA GT..

Jochens Halle voll, alle Hebebühnen mit Sharks belegt, seine Mannschaft im Einsatz, jeder am Schrauben und mitten drin ein Verzweifelter …Frank..

Jochens Kurzkommentar : Kopf hoch, wir kriegen ALLES zum Laufen.

Jetzt schaltete sich Werkstattmeister Holger ein, Fehlersuche?? Das ist sein Aufgabengebiet. Kurze „Absprache“ mit Jochen. Luftfilter Ein und Ausbau an seinem GTS übernimmt ein Mitarbeiter, ER ist für Fehlersuche am 928 zuständig.

Punkt 12.00 Uhr begann die Fehlersuche, Holger mit Jochen machten sich gemeinsam an die Arbeit. Frank beobachtete das Geschehen mit Skepsis, er hatte schon so viele Aktionen an dem Porsche miterlebt, das seine Hoffnung auf Gelingen gegen Null waren und er sich schon mit dem Porsche auf der Rückfahrt sah, auf dem HÄNGER., ohne laufenden Motor.

Gegen 12.35 begann die Durchsicht der Zündverteiler.

Um 12.45 , erster Startversuch…….. Zündschlüssel gedreht…… Motor startete SOFORT ??!!

Frank stieß einen Urschrei aus , als ob wir nach 24 Jahren wieder Fußballweltmeister wären, lief wie ein Irrer durch die Halle und knutschte Jochen immer wieder ab. Der und Holger blieben ganz gelassen „ Haben wir dir ja gesagt, kriegen wir hin, noch vor der Mittagspause!“

Fassungslos aber glücklich folgte Frank den Glorius Landsharks zur verdienten Pause(noch vor 13.00Uhr).Zum Fehler: Wieso sich der Zündfinger total gedreht hat und es deswegen zu keiner korrekten Zündung kam, bleibt sein Geheimnis, da der Porsche mit Motor nach dem Unfall aus eigener Kraft auf den Hänger und auch selbstständig wieder vom Hänger fuhr.

Nach der Mittagspause wurde entschieden, den Motor komplett zu überprüfen. Alle Flüssigkeiten wurden gewechselt, Zündkerzen wurden erneuert und viele kleinere Teile getauscht .Holger und Jochen checkten jetzt den ganzen Porsche und fanden überall noch Problemzonen , die sie alle behoben. Zum Schluß wurde noch die gesamte Elektrik wieder funktionsfähig gemacht und das Cockpit plus Armaturenhutze wieder korrekt eingebaut.

Gegen 18.30 hatten Jochen und Holger alle Arbeiten beendet und Jochen und Frank machten eine gemeinsame Probefahrt, nach 6 Wochen Generve.

Alle 8 Zylinder liefen perfekt und Frank freute sich wie der besagte Schneekönig.

Fazit: Egal was für Probleme du mit deinem 928 hast, Jochen und seine Jungs lösen jedes , sofort!

Vielen Dank an Jochen und seinen Glorius Landsharks.



Schraubertreff bei Lübeck September 2012

Der harte Kern der Northsharks war der Meinung, nach dem Stadtparkrennen eine Woche vorher,daß es wieder Zeit wird sich zu treffen.

Also traf man sich Samstag früh gegen 9.00 Uhr zum Frühstück im Luzifer in Travemünde. Holger , der schon um 6.00 Uhr früh seinen Porsche ( nein kein 928 sondern 911 SC) südlich von Sylt startete , war schon um 8.30 Uhr vorm Luzifer , blickte sich um, sah kein Shark und bellte um 8.37 Uhr ins Telefon : WOOO BIST DU ?? Der Angerufene war Frank, dem der Hörer fast aus der Hand fiel, er war mit Jan aus Göttingen unterwegs, der schon am Freitag anreiste und sich jetzt als Stauberater beim ADAC bewerben kann ( 4 Stunden im Stau), Frank wies Holger freundlich darauf hin „ das wir uns erst ab 9.00 Uhr MEZ treffen und nicht nach Nordfriesenzeit.“

Pünktlich um 9.04 Uhr trafen Jan und Frank ein, zum nordfriesischen Häuptling gesellte sich noch Micha Borgwardt mit seinem GTS. Kurze Zeit später wurde es etwas lauter, Hans aus Hamburg bog mit seinem schönen GTS und nicht originaler Auspuffanlage um die Ecke, was die Tische im Erdgeschoß etwas zum Zittern brachten. Sehr dezenter Auftritt. Ihm folgte Björn mit seinem S4 , im sehr interessanten Martini Rennlook, einhellige Meinung: Geil!.

Während diese Gruppe schon beim Frühstück saß, kamen noch Frank aus Stelle, mit neu erworbenen S2 Schalter und Henning mit schwedischem S2 Automat dazu, so das sich nach Beendigung des Frühstücks eine kleine Armada von 928 auf der Priwallfähre einfand und sich über die Trave zu Michas Klassikerwerkstatt aufmachte.

Hier warteten schon Kai-Uwe aus Brunsbüttel, mit seinem S4 zusammen mit Tim unserem Autoaufbereiter , der ohne zu Zögern sofort begann Kai Uwes S4 ,Innen und Außen, zu verschönern. Was ihm auch glänzend gelang. Timm glänzte nicht durch viel Reden, sondern durch viel Arbeit, nach Beendigung an Kai Uwes Porsche, sah dieser wie neu aus , mit etwas Abstand sah er fast so gut aus wie Frank T.s Prunkstück ( Ausstellung Bremen Klassik),

sogar Kai Uwe hatte nichts zu meckern (das heißt was).

Tim Friese kümmerte sich anschließend noch um technische Fragen und zeigte mit kleinem Aufwand was ein Profiaufbereiter alles drauf hat.

Für alle Northsharks macht er einen Sonderpreis 120,-Euro pro Porsche ( Innen und Außen) in der Qualität wie Kai Uwes Porsche .

Besser und Günstiger geht nicht.

Alle Daten von Tim auf unserer Website. (unter Links)

Tim bei der Arbeit unter der Rubrik - Projekte-Suupport

Nacheinander trafen jetzt Klaus aus Dithmarschen mit seinem Nürburgring erprobten S4 Schalter und Michael aus Hamburg, nicht im 928 sondern mit orthopädischer Gehhilfe ( 500 PS AMG), ein. Den beiden folgten noch Georg aus Berlin, das erste Mal dabei, im rechtsgelenkten S2 Schalter, er darf wiederkommen und wir treffen uns im Oktober bei Toto.(der seine Operation sehr gut überstand , jetzt wieder in Berlin weilt und sich erholt. Alles Gute für Dich und Bille)

Zum Schluss rollte noch Knut mit seinem Halfshark 944 auf den Hof , diesmal ohne Bernd (Arbeit in Flensburg), so das jetzt alle eingetroffen waren und das“Große Schrauben“ begann.

Henning und Björn besetzten sofort beide Hebebühnen und begannen ihre Bremsleitungen zu optimieren. Frank freute sich ( noch) das Henning das Steuergerät aus seinem nicht mehr ganz fahrbereiten schieferblauen S2 Automat mitbrachte, um dieses in den seit einer Woche auf „Deubel komm raus „ nicht starten wollenden S2 Schalter einzubauen. Steuergerät einbauen, kurz starten und ab auf die Bahn, so war Franks und auch Michas Erwartung. Micha war seit 5 Tagen am Verzweifeln, die gesamte Elektrik, Zündung, Relais, OT Geber, Zündschloss und noch weiteres Mehr gescheckt , aus und eingebaut. Allerletzter Versuch : Steuergerät!!

Jetzt MUß er laufen…Das einzige was lief war Franks Nase…So, jetzt reicht es, war Michas Kommentar, Zündkerzen raus Kommpression prüfen, Ergebnis: SECHS in Worten SECHS Zylinder keine Kommpression, Null Nada !

Dieses Ergebnis ließ Franks Stimmung auf Mariannengrabennivau ( - 11002 Meter ) sinken.

Weitere Erläuterungen ersparen wir uns.(Erklärung: siehe unter Kurioses )

Als Erster verabschiedete sich Hans , seine Kinder sind alleine zu Hause und er muss seinen im nächsten Jahr volljährig werdenden kleinen Sohn mental darauf vorbereiten GTS zu fahren, dazu braucht er jede Menge Zeit, wir haben alle volles Verständnis und wünschen beiden „Viel Glück“.

Der Nächste der uns verlassen musste war Michael mit seiner orthopädischen Gehhilfe (Abgeregelt bei echten 300 km/h, kein Witz voller Ernst), auch dir „Alles Gute“ bei Vollgas.

Währenddessen wurde der Grill befeuert, ab 16.00 Uhr hörte es auch auf zu regnen. In der Halle wurde noch fleißig weiter geschraubt, draußen kam das Fleisch auf den Grill.

Frank aus dem Süden, der nordfriesische Häuptling Holger, unser Rennfahrer aus Dithmarschen Klaus mit dem Nord-Ostsee Pilot Kai Uwe besetzten zusammen mit Jan aus dem südlichen Balkan (alles was südlich von Hamburg liegt ist Balkan) die Sitzgelegenheiten um den Grill. Der Südfrank kümmerte sich ums Fleisch und öffnete mit den“ Zähnen „ für den Ostseefrank dessen Bier .Das brauchte der jetzt. Alle Anderen waren gut gelaunt und gaben ihre geistreichen Kommentare über den noch fleißig arbeitenden Rest ab. Jan wartete noch auf eine freie Bühne, die immer noch von den beiden „Bremsenjungs“ Henning und Björn besetzt waren. Zum Schluss klappte auch das und Micha kümmerte sich auch noch um Jans Lenkung.

Holger wollte uns noch seinen sehr schönen 11’er von Unten zeigen, klappte aber nicht, die arbeitende Bevölkerung wollte nicht freiwillig aus der Halle weichen.

Knut und der Berliner gesellten sich auch in die Grillrunde und es gab ein Thema. Nein .. nicht 928 , sondern schönste Limousine der Welt : XJ 12 S3 , das machten sie aber nur um Frank etwas aufzumuntern, der mit seinem noch einzig fahrendem Fahrzeug mitten in der Porsche Armada parken durfte, Frank bedankte sich auch artig.

Gegen Abend zog auch Micha seinen Schrauberanzug aus und ließ alle Fünfe gerade sein, von

11.00 Uhr bis 18.00 Uhr war er im Einsatz, die längste Zeit an Franks Kampfwagen aber er hatte auch immer ein Ohr für die Probleme der Anderen .Danke für deinen Einsatz , Micha.

So langsam dämmerte es, das letzte Fleisch wurde gegessen, das letzte Bier und Wasser wurden getrunken und die Ersten verließen den Ort des Geschehens.

Holger startete seinen Boxermotor, Frank (der aus dem Süden ) mit Klaus, Henning und unserem Berliner Freund ihre Achtzylinder, dazu warf auch Kai Uwe seinen „Neuwagen“ an, gemeinsam mit Knuts Halfshark fuhren sie gemeinsam mehr oder weniger (Klaus!) gesittet von Dannen.

Der harte Rest, Jan, Björn, Micha und Frank, räumten noch alles zusammen und fuhren zum gemeinsamen Absacker in die Unterkunft von Frank und Jan ( Elodies Hütte), wo sie bei einigen „Geistreichen Getränken“den Tag Revue passieren ließen.

Bis zum nächsten Treff.



Stadtparkrennen 1.- 2. September 2012

 

Erstes Wochenende im September ist seit Jahren in Hamburg Rennwochenende.

Klassiker von Anfang des vorigen Jahrhunderts bis Mitte der 80’iger dürfen an den Rennen teilnehmen. Zum 2. Mal ist Holger mit seinem S1 Bj. 82 (H Kennzeichen) dabei, im reinen Porscherennen mit den Baujahren von 1950- 1984. Zwei Dutzend weitere Porsche waren mit Holgers 928 am Start .Vom ganz frühen 356 über 550 Spyder und diverse 911 bis zum Carrera RS war alles vertreten.

Der Tag begann schon sehr früh , kurz vor 7.00 Uhr tauchte Frank aus Travemünde an der Eingangs und Sicherheitssperre mit seinem S2 und drei Klappstühlen im Gepäck auf. Keinerlei „Einfahrtsberechtigungspapiere“ dabei und will samt Porsche ins Innere des Vergnügens. Mit einem fröhlichen „Guten Morgen, gehöre zu Porsche, habe wichtiges Equipment ( 3 Klappstühle) dabei“ , kam er an vier !! Kontrollen vorbei, parkte seinen Shark stielsicher neben einen riesigen Mercedes SSK von 1926, holte die Klappstühle raus und stellte sie 20m weiter in unsere Fahrerbox.

Dort wartete schon Holger und Schwiegersohn der ihn als Beifahrer beim ersten Rennen begleiten durfte. Holger brachte fast seine gesamte Familie mit, seine beiden Töchter inkl.

Schwiegersöhne und als „Edelfan“ seinen kleinen Enkelsohn Jonny mit Northshark T-Shirt (eigenhändig gefertigt von seiner Mutter).

Aber nicht nur Holgers Familie kam zur Unterstützung angereist, im Laufe des frühen Morgens erschienen als Erste; Frank aus Stelle, bepackt als wollte er 2 Wochen Camping machen dann rollte Björn auf einem Damenfahrrad ?! ein, er wohnt in der Nähe, Joachim und Henning kamen fast zeitgleich , Kai Uwe mit Ehefrau und Michael Borgwardt in Begleitung von Ehefrau und Freunden trafen pünktlich zur Startaufstellung an .Etwas später erschien auch unser „Dithmarscher Jung“ Klaus, er hatte noch eine Begegnung der „Dritten Art“ mit der Polizei. So das wir kurz nach 9.00 Uhr mehr als ein Dutzend Unterstützer für Holger zählten. Diese „Gruppe“ besetzte nun die Haupttribüne bei Start und Ziel. Das kam einigen Außenstehenden so vor wie bei Asterix, Besuch der Olympischen Spiele, das Dorf besetzt die Tribüne. Großer Jubel beim Start, bei jeder Start/Zieldurchfahrt von Holger eine Steigerung, die ins frenetische ausuferte, wenn er und dann ganz besonders die Elfer attackierte und überholte. Das erste Rennen hatte alle restlos begeistert und die, die nicht dabei waren haben viel verpasst.

Zurück an der Fahrerbox gab es viel Lob für Holgers Aktionen.

Unsere Nachbarboxen wurden von einer Gruppe Porscheverrückter aus Südtirol besetzt.

Erst dachten wir was für Verrückte, genau vor unserer Box entleerte sich ein aus dieser Gruppe mitfahrender Lancia, Öl und Wasser literweise, die Jungs machten keine Versuche den Dreck zu entsorgen. Holger und Frank sahen sich an und meinten:“ Jungs, jetzt wird es ernst „.Aber kurz danach Entwarnung , der Leiter dieser Gruppe, Dott .Med. Massimo (echter Kinderfacharzt) versuchte schon verzweifelt Mittel zur Beseitigung zu besorgen, mit unserer Hilfe ist es auch gelungen.( Feuerwehr erschien).

Nach dieser Aktion kamen sich beide Gruppen näher, es stellte sich heraus , diese Gruppe hat schon seit längerer Zeit der Armut abgeschworen, sie fahren seit langem auf jegliche Klassikerevents in ganz Europa, unter ihnen ein bekannter Ralleyfahrer aus Südtirol ( Dritter Platz bei der Mille Miglia und Sieger der franz.Oldtimer Ralley).

Wir kamen toll miteinander aus , beim nächsten Eifelrennen sind sie mit uns dabei, wir wurden nach Südtirol eingeladen und nahmen diese Einladung an, da wir schon Anfang Oktober unsere 3. Alpentour fahren, werden wir gemeinsam in Kürze einige Bergpässe erklimmen.

Im Laufe des Tages erschienen noch Hans und Niels aus Hamburg , die sich das Event auch nicht entgehen ließen. Weitere Freunde und Bekannte liefen immer wieder unsere Box an, so das ein reges Treiben bei unserem mit Northsharkbanner geschmücktem „Stand“ stattfand

Der Tag klang ruhig aus , Holger und Anhang feierten noch auf der „Drivers Night „

Der Rest fuhr gut gelaunt Richtung Heimat. Nur Frank von der Ostsee viel wieder Mal negativ auf, seit 6 Wochen neuer S2 Schalterbesitzer( wir wissen warum), in der Zeit über

2000 km den Porsche warm gefahren, meinte, es wird Zeit für“ Full Speed „auf der 3 Spur BAB Richtung Lübeck. Gas aufs Bodenblech , bergauf im 5. in den Roten Drehzahlbereich, Tacho bis über 270km/h, ließ ihn jubeln, bis…… ja bis in der Baustelle vor Lübeck der Motor anfing zu stottern und zu rumpeln , er es gerade so schaffte mit ausgehenden Motor den Baustellenbereich zu verlassen und 100m hinter der Baustelle auf dem Standstreifen zum Stehen kam. Direkt auf dem Lübecker Kreuz!

Aufkommende Panik unterdrückt , Motorhaube auf , alles gecheckt. Nein…. Tank war voll!

Analyse, zusammen mit anhaltendem 911 Pilot( Luftgekühlt 964), Benzinpumpe oder Relais. Es stellte sich leider heraus: Größere Elektrische Kabelaktion .OH.

Porsche vom ADAC zu Michael Borgward gebracht, sich von seiner Tochter Elodie abholen lassen und mit dem Polo von der Tochter morgens wieder pünktlich zu Holgers erstem Rennen erschienen.

Hier trafen sich wieder die „Üblich Verdächtigten“und verbrachten den 2. Renntag ähnlich wie den Ersten.

Nächstes Jahr versuchen wir zum wiederholten Mal, mehrere 928 an den Start zu bringen,

wir werden sehen.

 



Schraubertreffen bei Henning July 2012

Am 30. Juni trafen sich diesmal und nicht wie sonst üblich, im August, fast die ganzen Northsharks zum Schrauben und Grillen bei Henning und Steffi, das Grillen heißt bei Steffi , Essen fassen den ganzen Tag. Es begann ab 9.00Uhr mit Frühstück (alles was dazugehört), ging nahtlos über zum Brunch, danach Kaffee und Kuchen und zu guter Letzt Grillen bis zum Abwinken, das Wetter war wie immer bei unseren Treffs phantastisch. Einige Wenige schafften es bis nach Mitternacht das vorzüglich vorbereitete Festmahl in allen Zügen zu genießen. Ich gehörte natürlich dazu. Danke an Steffi und ihrer Tochter, die tatkräftig bei der Zubereitung half.

Henning war schon ab 9.00Uhr in der Halle und half Björn seinen Motor , Zahnriemen drohte abzuschmieren, wieder zum Laufen zu bringen, Björn und sein Spezi Thomas nutzten den Schraubertag voll aus und waren über 12 Stunden im Einsatz.

Zum Glück war auch Joachim dabei, der von einem Shark zum anderen wanderte ,hier eine Türverkleidung reparierte, da eine Bremse einstellte , hier noch eine Schraube anzog und auch noch versuchte die Automatik von Hennings Schweizer S2 zum Schalten zu bringen. Was auch zu einigem Erfolg führte. Nur bei Henning führte diese Aktion zu einer mittelschweren Verbrennung am Arm, was Henning aber nicht sonderlich interessierte, Brandsalbe rauf und weiter mit Schrauben.

In der Zwischenzeit waren die „üblich Verdächtigen“ fast alle eingetroffen. Toto und Oliver aus Berlin, Holger, Klaus, Kai-Uwe, Frank aus Stelle, Bernd und Knut, Martin mit Halfshark 968, Mathias, Dieter und

zum Schluß Michael, nicht mit Shark aber wenigsten mit V8 aber „Was für einer“. Respekt.

Marke und Power soll er euch selber erzählen. Zum Glück, für ihn, hat er seinen GT noch.

Da fast alle Sharktreiber mit ihren Partnerinnen eintrafen, gab es eine Zweiklassen Einteilung. Die Damen, alle auf Steffis Terrasse, Thema: Alles was die Dame von Heute interessiert!

Die Jungs, in Hennings Halle, beim Schrauben und am Diskutieren , Thema : Sharks, was sonst? Ausführlich wurde das Eifelrennen und unsere Teilnahme am „Nacht der Legenden“ analysiert. Toto hatte seinen Shark noch im vollen Renntrimm, sogar die rennmäßig vorgeschriebenen Abschlepphaken waren noch Vorne und Hinten am weißen Porsche.

Klaus zeigte seinen Film vom Rennen , Thema : „ Ich gegen alle 11’er“, was ihm auch glänzend gelang .Da meine fahrerischen Darbietungen weniger glänzend waren, und ich nicht mit meinem „mehrzylinderischen Fremdfahrzeug „ vorfahren wollte, nahm mich Toto in seinem „Weißen Riesen“ in Kriegsbemalung freundlicher Weise mit .Mehrere Monate ohne Shark ?, kommt nicht in Frage. Seit drei Wochen leide ich unter Sharkentzug, geht gar nicht ! Mein Glück, Henning will einen seiner Sharks verkaufen. Einen Schalter!! Am Telefon zugesagt, kurze Probefahrt gemacht , langsam kam die Freude in mir auf .Erst recht als Klaus fragte: Darf ich auch mal ? Klaus fährt nur Schalter… und sonst nichts… Er ist der richtige Testpilot für solch einen Porsche. Klaus, auch „Crazy Klaus“genannt, testete ihn auf Rennbedingungen, ich als Beifahrer..OH GOTT.., gut das kein Polizeihubschrauber in der Nähe war. Streifenwagen interessieren ihn nicht. „ Ist Gut“ war der Kurzkommentar unseres „Dithmarscher Jung“.

Damit war alles gesagt und ich bin stolzer Besitzer eines S2 Schalter. Diese Aktion machte meinem Spezi, Namensvetter Frank aus Stelle, neugierig. Nach einer Probefahrt im Schalter mit Kai-Uwe als Copilot, der nun auch ins Grübeln kommt, hat er eine Woche später zugeschlagen. Schalter in genau der selben Farbe geordert. Nun fahren wir mit fast zwei identischen Sharks im Oktober in die Berge.( Dritte Northshark Alpentour)

Beim „Schrauben“ versammelten sich nun die Hauptakteure um Totos“ Renn28 „, Probleme mit der Klima, kühlt und heizt wie sie will, nach einigen Eingriffen heizt sie nun nicht mehr ganz so doll. Mathias , dessen Shark eine „Generalüberholung“ hinter sich hat, wunderte sich über seine Nanoversiegelung , wir uns auch! Überall Wasserflecke und sonstige Schmutzstellen. So geht das nicht, war seine Meinung. Den halben Nachmittag polierte und putzte er sein „Gutes Stück“, bis es so aussah, wie es nach einer professionellen Aufbereitung auszusehen hat. Sein „Profipolierer“ sieht ihn und sein Shark nun nicht mehr.

Bernds Porsche markierte überall wo er stand sein Revier, nicht Tropfen, sondern schon fast literweise. Die ersten Vermutungen: Kühlerschaden! Nach einigen“ Geschmacksproben“

Die fachmännische Analyse : Nicht Kühler sondern Klima. Kein großes Problem, Bernd lässt ihn weitermarkieren.

Holger bereitet sich und seinen S1 auf das alljährliche Stadtparkrennen in Hamburg vor. Wer bisher noch nicht da war, unbedingt hin. Holger jagt seinen Shark mit bis zu 160 km/h über den Stadtkurs, das sollte man nicht verpassen.

So verging der Nachmittag sehr kurzweilig und viel zu schnell.

Am Abend wurde der Profigrill aufgebaut. Das Grillfleisch aufgefahren, das reichte um das ganze Dorf zu verköstigen. Zwei freundliche Nachbarn übernahmen das Grillen und den Service. Als keiner mehr auch nur noch einen Happen runter bekam, wechselten wir von den Grillbänken auf die breite Auffahrt , setzten uns im Kreis vor die Halle und beendeten den gelungenen Tag mit einigen Getränken in der Hand , viel Lachen und bester Laune, bis es Dunkel und Mitternacht war.

Am nächsten Morgen gab es ein schönes Frühstück auf Steffis Terrasse, Oliver mit Partnerin und Toto kamen von ihrem Hotel dazu, das nicht gerade mit perfektem Service glänzte, und freuten sich doch noch ein richtiges Frühstück zu bekommen.

Kurz nach 9.00Uhr ging es auf die Bahn, wir trafen uns vorm Elbtunnel mit dem Rest der Northsharks und fuhren nun mit 10 Sharks nach Buchholz zum dortigem Porschetreffen.

Vorher sammelten wir noch 7 weitere Haie ein, so dass ein beeindruckender Konvoi von 17 Sharks durch Buchholz cruiste. Die Stimmung verging uns auch nicht , als wir mit 150 Porsche in einem gemeinsamen Stau standen. Der Veranstalter ließ alle ca.350 teilnehmenden Porsche nur durch den Haupteingang hinein. Wir bekamen einen schönen Parkplatz für alle unsere Sharks zugewiesen, wo wir auch die Jungs vom 356 Club wieder trafen, die sind auch überall wo wir sind , Bremen, Essen, Nürburgring und auf kleineren Veranstaltungen wie diese .Das 90% aller teilnehmenden Porsche 911 waren, überrascht nicht wirklich. Trotzdem amüsierten wir uns alle und begaben uns am Nachmittag fröhlich auf die Heimfahrt.

Unsere Schraubertreffen und Ausfahrten werden so langsam legendär.

Die nächsten Northsharkaktionen sind Anfang September (Stadtparkrennen) und eine Woche später Schraubertreffen und Grillen (Lübeck).Ende September 3. Alpentour. Bis dahin bleibt unfallfrei, Frank.



Zweite Alpentour der Northsharks

 Ende Mai war es wieder soweit, Haie in den Bergen! Vorerst trafen sich über 30 Sharks bei Heiko im Hunsrück, darunter natürlich eine Menge Nordhaie. Heiko stellte uns fast sein ganzes Hotel zur Verfügung und organisierte alle Aktionen perfekt.

Von hier aus sollte die Ausfahrt der Northsharks mit sechs 928 starten.

Zur allgemeinen Überraschung sagten nur zwei ab. Henning muß sein Haus entkernen und wieder Aufbauen, entschuldigt. Jochen musste gerade an diesem Wochenende sein Hund abholen, na ja.

So blieben die „Rest Four „ übrig. Stephan, Mario, Ecki und ich. Mich begleitete noch meine Tochter Deji, die nach 1 ½ Jahren Australien zwei Tage vor Beginn der Tour überraschend

wieder in Deutschland eintraf.

Mario, Ecki und ich mit Tochter, starteten am Sonntag früh Richtung Evian am Genfer See, wo wir am Abend Stephan erwarteten, es kam alles ganz anders.

Nach der ersten Pipipause hinter Karlsruhe, sprang Ecki’s 928 nicht wieder an. Alle Versuche waren vergebens. AVD gerufen , innerhalb von 15 Minuten Abschlepper da, verblüffend schnell .Zurück nach Karlruhe in die Werkstatt, Fehlersuche am Pfingstsonntag!! Nichts gefunden. 928 zurückgelassen.

Ecki bei Mario eingestiegen und weiter .Wir kamen keine 100km weit. Alle Keilriemen bei Marios S2 gerissen .ALLE !!Ich dachte Ich steh im Wald. Standen wir auch. Nach unzähligen Telefonaten mit dem ADAC, wir dachten ,jetzt kommt der freundliche ADAC Kfz-Meister mit seinem VW-Kastenwagen, macht die Heckklappe auf und baut uns die Keilriemen an, die uns auch telefonisch vom ADAC zugesagt wurden, Pustekuchen, ein Wegelagerer mit Abschlepphaken betrat die Szene. Hände in den Taschen!! Wusste von Nichts, zu doof um auch nur eine Frage zu verstehen und von Antworten wollen wir hier gar nicht reden. Ein Vollvollpfosten. Der und ich, auf 10 m , kann nicht gut gehen. Ging aber doch noch gerade so, erstens weil Mario immer freundlich und ruhig bleibt und zweitens, meine Tochter kennt mich und hat mich mit leichtem Druck aus der Gefahrenzone befördert.

Das der Vollvollpfosten es nicht schaffte Marios S2 auf seine Piratenschleuder zu kriegen, ist selbstredend. Mario blieb nichts anderes übrig als seinen Porsche ohne Keilriemen auf diese Schleuder zu manöverieren. Dann ab Richtung Wegelagerhöhle. Ich im einzig noch, Achtung ich rede von „noch“, verbleibenden Shark hinterher. Nach Ankunft in der „Höhle“, alle meine Vorahnungen wurden selbstverständlich bestätigt. Tankstelle mit angegliederten Schrottplatz,

ging eine Telefonkonferenz mit allen möglichen Lieferanten und Kurieraktionen erst richtig los. Im Endefekt machte Stephan den Kurierdienst , holte am Pfingstmontag die Keilriemen in Karlsruhe ab, raste dann über BAB zum Schrottplatz und baute dann mit Mario die Keilriemen ein. Ich hatte mich schon Sonntagabend verabschiedet, noch 10 min. mit dem VV Pfosten und ich wäre Amok gelaufen, bin ins Hotel nach Evian gefahren und habe am Montag alles für die Ankunft der restlichen Sharks vorbereitet. Hauptsächlich viel Wein , Käse, Wurst und weiteren Kleinigkeiten geordert um ein Festmahl mit Blick auf den Genfer See und fantastischem Sonnenuntergang zu feiern. Was uns auch perfekt gelang.

Es ging bis nach Mitternacht. Am nächsten Morgen , ab in die Berge. Wetter phantastisch .

Sonne 28 C . Auf zum ersten Pass. Tolle Fotos über drei Kehren geschossen. Der nächste war noch gesperrt. Gesperrt ? nicht für uns. An zwei Sperrformationen vorbei, wie in der Zone, standen wir plötzlich vor dem Grund der Sperrung: Fast die ganze Straße ins Tal gerutscht.

Platz ,so gut wie nichts, alle ausgestiegen, jeden Shark einzeln über den Abgrund gelotzt.

Und Weiter. Hinter dem Paß, ein grandioser Blick auf das Mont Blanc Masive.

250 Fotos geknipst. Jetzt Richtung Beaufort. Eines der schönsten Bergstädtchen in ganz Frankreich. Wir ,wie im letzten Jahr, natürlich ins tolle Familienhotel Grand Montagne.

Bestes Abendessen, nach einer kontroversen Diskussion mit Stephan über Familienerziehung,

ab ins Bett. Punkt 9.00 Uhr, Glockenschlag, alle V8 gestartet, und weiter. Zuvor hatte Stephan bei meinem S2 eine „Beaufort Kotflügelverbreiterung „ technisch perfekt ausgeführt.

Da zahlreiche Pässe noch gesperrt waren, Touränderung. Erst über die Autobahn Richtung Gap, um dann den größten und tiefsten Canyon Europas den George des Verdon zu erkunden.

Für Leute mit Höhenangst, wie mich, ganz und gar nichts! Für alle Anderen ein einmaliger, grandioser Anblick .Zwischenzeitlich riss bei meinen Shark die hintere Auspuffaufhängung , die ich mit Hilfe eines einfachen Kabelbinders selbst wieder reparierte.

Am Abend machten wir in einem uralten Hotel, ehemalige Postkutschenstation seit 1752 im Familienbesitz, halt.

Das Abendessen war, wie nicht anders zu erwarten, topp.

Der nächste Tag war einer der Interessantesten .Wie üblich, Punkt 9.00Uhr Start .Richtung Cote d `Azur. Erst über die Corniche, Richtung Monaco. In Monaco über den Formel 1 Ring!!

Ja, eine Woche zuvor war das Rennen. Alles noch aufgebaut. ALLES! Wir, an Polizei, winkend vorbei, von der Startlinie ab, eine komplette Ehrenrunde für unsere Sharks.Toll,Toll,Toll!

Nun zum Höhepunkt des Tages, der Col de Turini.

Vor dem Start noch kurzes Anhalten, durchatmen und ab. Als erster auf den ca. 20 km langen Pass, Stephan mit seinem GT ,gefolgt von mir und meinem S2 Automat. Zum Schluss Mario in seinem modifizierten S2 Automat.(ca.400PS ?)

Stephan schoss los , nach einigen Spitzkehren zu Ecki sagent:“ Schau doch mal auf die Uhr wenn wir oben sind , wie viel Minuten die beiden später als wir auf dem Pass sind.“

Eckis Antwort:“Da brauch ich nicht auf die Uhr zu schauen, die sind schon hinter uns!“

Eine wilde Hatz begann. Mein S2 fuhr nur auf Stufe 2. was bedeutete, nach jeder gedrifteten Spitzkehre schaltete die Automatik runter auf den ERSTEN . Das überraschte nicht nur mich , der S2 ging ab als wäre ein Bootster an Bord, sondern auch Stephan. Bis zur Passhöhe, wir hatten kein einziges Fahrzeug vor uns und nur zwei Entgegenkommende, flogen wir in Formation über den Turini. Die gesamte Zeit von meiner Tochter gefilmt !

Oben euphorisch angekommen , meinte Ecki „ wir haben die Fahne der „Alten“ S2 sehr hoch gehalten.“

Erklären muß ich noch , dass das Runterschalten der Automatik in den Ersten, nicht mehr über 1800 Meter klappte. Am nächsten Tag auf den Weg zum 2802 Meter hohen Col de Bonnette fuhren mir Stephan und Mario davon. Zu wenig Sauerstoff in der Luft. Man kann nicht alles haben.

Nun ging es gesittet runter in ein schön skuriles Parkhotel. Seit den 60’igern nicht mehr renoviert, die Zimmer waren aber sauber und der Park war riesig.

Nach einem etwas erhitzten „Fachgespräch „ zum selben Thema wie in Beaufort, gingen wir zur Tagesordnung über und planten den nächsten Tag, der uns ein phantastisches Wetter und zwei der höchsten Pässe Europas brachte.

Der Tag begann wie immer mit der gleichen Präzision, Frühstück, Glockenschlag 9.00 Uhr,

auf die Sekunde! Motoren an und los, wer es nicht bis Punkt 9 schafft, bleibt zurück. Alle haben es immer geschafft, sogar meine Tochter Deji, zwar immer knapp, ganz knapp (einmal rollte der Shark schon) aber geschafft ist geschafft. So begann auch dieser, wettermäßig schönster Tag ,wolkenloser Himmel, auf 1500m, 29 Grad Plus !!, auf knapp 3000m noch über 12Grad. Dieser 7.Juni war unser Glückstag, der Bonnette und der Galibier sollten erst frühestens am 15.6 wieder öffnen. Auf der Anfahrt zu einem Ersatzpass, plötzlich auf einer digitalen Anzeigetafel: Bonnette et Galibier Ouvert. Offen ? Wir konnten es kaum glauben,

Stephan so wie so nicht. Nächster Ort, Stopp, Stephan rein ins Touristenbüro und nachgefragt.

Alles bestätigt! Auf zum Bonnette.

Wie schon erörtert, Mario als Erster dann Stephan und als Letzter , im wahrsten Sinne des Wortes, ich .Nicht genügend Sauerstoff!!

Oben angekommen am Col de Bonnette, die letzten 100 Höhenmeter waren noch nicht vom Schnee geräumt aber es gab einen Durchgang für die Abfahrt, geparkt, Banner raus , Rundumblick genossen und weiter zu einem kleinen Bergsee , kurz Picknick und Pipi gemacht.

Auf zum nächsten Pass, den Col des Vars 2108m dann hoch zum Col d´Izoard 2360m Gleiches Spiel : Banner gehisst, Fotos geschossen und , Start the Engine. Jetzt hoch auf 2645m zum Galibier , der Gipfel war noch eingeschneit und wir mussten durch den Höhentunnel, der höchste Europas,

auf die Nordseite zur Abfahrt. Hier lag der Schnee neben der Straße auf über 3 Meter.

Logischer Weise angehalten und bei ca .20 Grad eine Schneeballschlacht im T-Shirt gestartet.

Unser nächstes Ziel war Valloire 1570m. Ein reinster Winter und Skiort, wir hatten Glück, ein einziges Hotel hatte geöffnet. Die Sharks geparkt, das tolle Wetter noch genossen und den Abend ruhig vergehen lassen. Am nächsten Morgen, kurze Verabschiedung, Ecki, Mario und Stephan gen Norden in die Heimat, Termine am Montag. Tochter und ich gen Osten ,Ziel : Comersee, Italien und danach Besuch bei Gerhard, nahe Zürichsee.

Noch kurz zu erwähnen , vor Chur in der Schweiz wäre der Shark fast abgebrannt, zu alte Sicherungen , Dank eines jungen Schweizers, der anhielt, sofort den Schaden überblickte ,nur eins sagte, sofort Batterie abklemmen, ist der Shark nicht abgefackelt. Nach diesem Schreck Richtung Zürich, immer damit rechnend das noch Irgendwas passiert, drei Tage lang entspannt und die phantastische Gastfreundschaft von Monika und Gerhard, die ihresgleichen sucht ,genossen. Was Monika an Köstlichkeiten in ihrer Küche zauberte, läst jedes Tophotel neidisch werden, das gleiche gilt für Gerhards Weinkeller, einfach unglaublich.

Vielen Dank ihr Beiden .Eine kleine Episode ist noch erwähnenswert, während einer sehr schönen Ausfahrt um und über den Zürichsee plötzlich, Polizeikontrolle! Wen winken sie raus , natürlich mich.“ Papiere bitte!“ Der energische Auftritt der Schweizer Polizei ist bekannt, meine Antwort: “Papiere habe ich nicht “,ließen seine Gesichtszüge fast entgleisen,“ sind im Gästezimmer dieses Herren“, Gerhard hatte zwischenzeitlich gewendet und stand nun vor uns.

„Habe aber auch keine Papiere dabei“, war Gerhards Antwort, die beiden Polizisten schauten uns an ob wir von einem anderen Stern sind, normalerweise reichen diese Antworten aus um für 48 Stunden in einer Schweizer Gefängniszelle zu landen. Jetzt kam mein Auftritt, wenn ich sonst nichts kann, labern kann ich. Am Ende der „Kampfaktion“, nur kurze Kennzeichenüberprüfung, 07- Nummer!?, in der Schweiz ?, ein freundliches „Auf Wiedersehen“ und weiter ging die Tour. Wieso sie uns aber ohne jegliche Papiere weiterfahren ließen, weiß ich bis heute nicht.

Die Weiterfahrt in Deutschland war überhaupt kein Vergnügen, was uns, Deji mir und dem Shark passierte, ist eine eigene Story wert die ich irgendwann mal erzähle. Vielleicht!

So, sonst sind alle gut und gesund nach Hause gekommen. Das Problem bei Eckis Shark war ein Witz: Das Relais zur Steuerung der Benzineinspritzung musste nur getauscht werden!! Oh Mann. Mario hatte weiterhin Pech, kaum zu glauben aber Alle Keilriemen rissen noch mal, keine Woche später, zu viel Dampf?? Nur Stephans GT überstand alles klaglos und zog ruhig seine Kreise.

Das war die zweite Alpentour der Northsharks, die Dritte , diesmal über Österreich nach Südtirol, weiter zum Gardasee und ins Tessin, läuft vom 28.9-7.10.12.Wer Lust und Zeit hat, bei mir melden.

Bis dahin, bleibt unfallfrei,

Frank

 



Porschetreffen Buchholz 1.July 2012

Kremers Nacht der Legenden auf dem Nürburgring 2012

Zum ersten Mal fuhren 8 Sharks bei dem legendären „Rennen „ mit.

Am 9.6 gegen 21 Uhr sammelten sich über 60 Porsche auf der Start und Ziellinie des Rings,

ein mehr als beeindruckender Anblick. Die meisten 911’er im Rennstatus, ein Sitz ,Überrollbügel, Fahrwerk ,Motor alles modifiziert , nach Kremer Art. Darunter der berühmte

„Jägermeister Porsche 935 mit über 800 PS, dazu dutzende von 911’ern die seit den Sechszigern Rennerfolge auf allen Rennstrecken dieser Welt feiern durften.

Ein wirklich erlesenes Feld. Wie der Zufall so will, in den ersten drei Startreihen fünf 928 .

In der ersten Startreihe Gerhard aus der Schweiz dann Reihe 2 , Schiffi mit seinem Renn 928Mailbüro, und unser Nordchampion, Klaus mit Familienanhang Thies, gefolgt von Toto und Bille aus Berlin. Zum Schluß Henning mit seinem S2 Schalter. Die restlichen Sharks verteilten sich im Feld.

Der Start erfolgte wie bei der Formel 1, erst Rot dann Grün und Vollgas .Einige hatten den Auftritt wohl unterschätzt und kamen nach einigen Runden entnervt kopfschüttelnd in die Boxengasse zurück und meinten: „Alles nur Bescheuerte“!

Unter den „Bescheuerten“ Gerhard, Schiffi , Toto und natürlich Klaus. Diese Vier vertraten unsere Sharkfraktion sehr eindrucksvoll. Nach der ersten Runde waren Schiffi , Gerhard und Klaus auf den Plätzen 2-4 , beeindruckend. Die folgenden ca.30 Minuten gehörten nur einem:

„Crazy Klaus“, was er aus seinem serienmäßigem 928 S4 Schalter herausholte machte einigen

911’er fassungslos. Klaus mischte vorne mit , wurde nur von sechs Rennelfern überholt, den Rest mischte er auf. Dank Thies, der das ganze Rennen über nicht nur seinem Vater exakte Anweisungen zum Rennen machte, sondern auch alles filmisch dokumentierte, gehört dieser Auftritt von Klaus nicht ins Reich der Märchen. Zu erwähnen ist noch, Klaus und Sohn bringen mindestens 200kg auf die Wage, das sind, wie meine Tochter meinte„Wikingermaße“. Der Rest der 11`Fraktion fuhr meist Einsitzig, wenn’s geht unter 75 kg, im Überrollbügel. Das zum Thema “Gewichtseinsparung“. Es kommt auf den Fahrer an.!!

Bei unserem nächsten Treff im Norden zeigen wir dieses Dokument auf Großleinwand mit Originalton.

Bei Rennende waren alle froh ihre Sharks ohne größeren Beulen über die Distanz gebracht zu haben.

Die abschließende Party von Kremer Racing war beeindruckend. Alle, auch Diejenige, die alle für „Bescheuerte“ hielten, waren eingeladen die „Nacht der Legenden“ incl. Großem Feuerwerk zu feiern.

Vielen Dank an Eberhard Baunach und sein tolles Team , das uns die Teilnahme ermöglichte.

Nächstes Jahr dürfen Einige, die Spaß daran hatten, wieder mitfahren.

Interessierte melden sich bei mir.

Bis dahin eine tolle Saison

Frank



Angrillen Ostsee 03.03.2012

 

Am 3.3 war es wieder soweit, die Saison beginnt mit dem ersten Grillen an der Ostsee.

Dem Aufruf folgten 16 Sharks….vom 78 ìger Urshark über alle S Modelle bis zu Jochens Monsterkompressor….

Einzige erlaubte Ausnahme Marios GT3, dazu noch drei Shaktreiber,

die aus unterschiedlichen Gründen mit ihren Zweitwagen anreisten .

Zur internen Information:

Alle ärgerten sich, weil das Wetter besser war und wurde, als erwartet.

Treffpunkt war das Luzifer am Travemünder Yachthafen. Wir hatten die oberste Etage für uns alleine und nutzten die Außenterassen ,bei strahlender Sonne reichlich.

Gegen Mittag fuhren wir im Konvoi zum Golfplatz um die obligatorischen Gruppenfotos zu erledigen. Ausnahme dies mal , Echi mit seiner Kameracrew, die uns den gesamten Tag begleitete, über 500 Fotos und 2 ½ Stunden Filmmaterial ablichtete, Darunter auch ein Interview von Elodie, die allen Sharktreiber neben ihren Porsche einige persönliche Fragen stellte .Viele kamen dabei ins Stottern, ich auch. Macht nichts ,schneidet man halt raus.

Weiter ging es im Konvoi immer der Küste entlang. Erst durch Niendorf ,da war es noch nicht so voll, danach durch Timmendorf, jetzt wurde es ernst, die ersten fünf kamen noch ohne Probleme am Cafe Wichtig vorbei, dann merkten die Touristen „ Oh, das werden ja immer mehr !“ Spätesten als Jochen seine 600 PS mit Kompressor kurz aufheulen ließ, war das für einige vom „ Fußvolk „ zuviel , bei dem Anblick von Marios GT3, muss einer Selbstmordgedanken gehegt haben, denn er sprang ,ohne zu zögern, direkt vor Marios Porsche und beschwerte sich, direkt auf einer öffentlichen Straße stehend, „ Hier dürfen keine Autos fahren !“Mit solchen Deppen muss ich mich täglich an der Küste abgeben. Mario blieb gelassen, lächelte ihn an und fuhr winkend langsam an ihm vorbei.

Wir durchfuhren noch Scharbeutz, Haffkrug und Sierksdorf, immer von unserer Kameracrew begleitet, ohne größere Probleme, Richtung Eutin .Hier wurden wir von Stefan Kranz und seiner Familie, Ehefrau und seine zwei Töchtern äußerst freundlich empfangen. Sie hatten mehrere Tische mit frischen Blumen,extra für uns geschmückt,

es gab Kaffee , Kuchen und Fruchttörtchen in allen Variationen.

Stefan ist der Eigentümer von Stevies Garage, einer der bekanntesten Klassikerwerkstätten in Norddeutschland. In seinen Hallen stehen Dutzende von Klassikern aller Epochen und Marken, fast wie in einem Automuseum. Viele von uns waren von der Vielfalt der dargebotenen Exponaten begeistert.

Vielen Dank Stefan für den tollen Nachmittag mit Dir und deiner Familie.

Jetzt wird es ernst! Rückfahrt nach Travemünde!!

Die Idee war, Rückführung des gesamten Konvois, ruhig und gelassen zum Hotel. Mein Fehler, 2 km über die BAB, dann wieder runter und über die Dörfer nach Travemünde.

Man muss wissen, ich war der Erste 928 der auf die BAB einbog. Ich wollte ruhig , hintereinander die nächste Abfahrt wieder runter, das war ein Gedankenfehler!!

Kaum auf der Autobahn ging der Irrsinn los, Kurt, Jochen, Mario, Sören, Michael und noch drei Andere , die ich nicht mehr identifizieren konnte, jubelten und es gab nur noch eins :

VOLLGAS !! Mit mehr als 310 km/h, jagten Jochen und Mario, gefolgt vom Rest, der sich aber auch nicht abschütteln wollte über die „Bahn“. Alles floh auf die rechte Seite. ALLES.

So, das reicht. Wir, der Rest, hinterher! Jochen und Mario hatten ihre Arbeit gemacht.

Wir hinterher, keines von den „Fremdfahrzeugen „ wagte es auch nur kurzweilig auf der linken Spur zu verbleiben. Diese 10 km Autobahn waren Sharkterritorium, wir 16 Sharks

flogen im Tiefflug mit mindestens 250km/h Richtung Travemünde .So eine Invasion siehst Du nur einmal im Leben.

Alles hat seinen Preis: Jochens gewaltige 600PS ließen, im Duell mit Marios GT3, den mittleren Auspufftopf sprengen !! Jetzt hörte er sich an wie eine 450 K1 Honda mit kaputter Steuerkette. Das Problem konnten wir am Sonntag auch noch regeln.

Alle erreichten gesund und ohne weitere Probleme die Standperle direkt am Sandstrand in Travemünde .Als wie ankamen, wollte man uns nicht auf unsere Parkplätze lassen. Der Versuch ging voll daneben. No Coment !

Jetzt begann die Partyphase,

einchecken ins Hotel, Grill aufbauen, Kohle anzünden, erstes Bier in der Hand, Grillfleisch, Salate, Brot ,Soßen und Gewürze verteilt, den Feuertopf mit Brennholz gefüllt , die hereinkommenden Schiffe beobachtet und sich sauwohl gefühlt.

Das Hotel hat uns die Terrasse mit allem Komfort zur Verfügung gestellt. Musikanlage, zwei Großschirme, Liegen, Tische, Stühle mit Auflage und für alle, wärmende Decken. Zwei äußerst charmante Zwillinge, die den Service nur für uns super erledigten, gebührt mein voller Dank

Es war alles für ein tolles Event gerichtet.

Ein großer Teil blieb im Restaurentbereich, die „Harten“ tobten draußen rum. Grill, Feuer, Musik…Stones auf volle Lautstärke…sorgten für tolle Stimmung.

Henning und Elo zeigten beide ihre tänzerischen Bestleistungen. Hut ab vor Henning. Hät’ ich nie geglaubt! Stephan, Ecki, Jochen, Mario, Frank und Toto diskutierten lauthals ihre gemeinsame „Ausfahrt“ im Juni ,“über die Alpen ,runter zur Cote’Azur, rüber nach Corsica ,zurück zum Eifelrennen. .Kremers Nacht der Legenden „.Alles innerhalb von 2 Wochen.

Was willst du mehr ?

So ging es weit bis nach Mitternacht, der Grill war immer an , Getränke auf „Zublick“, die 928 gesichert auf einem 20m entfernten Parkplatz .Schöner Abend.!!

Am nächsten Morgen, gemeinsames Frühstück, danach mit der Priwallfähre Richtung Schlutup. Michael Borgward besitzt dort seine Klassikerwerkstatt gleichen Namens.

Zum Glück für Jochen und seinen gesprengten Auspufftopf. Kaum angekommen seinen 928 auf die Hebebühne, kurz gewartet, Topf runter, selbst geschweißt, Topf wieder angeschraubt,

fertig. In der Zwischenzeit gab es für die Umstehenden , Kaffee und Getränke.

Dann wurde es Zeit für den allgemeinen Aufbruch. Nach einer ausgiebigen Verabschiedung fuhren alle zurück in ihre Heimat. Bis zum nächsten Treff.  

 

 





Motor-Classic Bremen 2012

Vom 3.-5.2. 2012 fand die MOTOR CLASSIC BREMEN statt:

Wir natürlich dabei. Frank aus Stelle und Frank aus Travemünde, das Duo Infernale, schlossen sich zusammen um Franks T. phantastischen 928 S4 auf der Ausstellung zu zeigen.

Am Donnerstag früh den 928 aus der staubfreien Garage, bei -10 Grad und strahlender Sonne über die A1 nach Bremen.

Um 11.00 Uhr Eintreffen in der Ausstellungshalle Natürlich waren Antje und Joachim  schon vor Ort und hatten alles bestens im Griff. Wie es der 928Club in Zukunft ohne die beiden regeln will, ist mir Schleierhaft

Frank und Frank tobten nun nach präzisen Anweisungen von Antje und Joachim durch die Halle und über den Stand und schafften einigermaßen alle Anforderungen.

Außer dem offiziellen Dresscode: Dunkler Anzug.!! Hatten wir nicht mit.

Frank T .eine Jacke aus der Zeit vor seiner Konfirmation. Ich meine, Gettoshirts mit Kapuze und Jacken jenseits der Zeitenwende .Aber wir hatten viel zu lachen, besonders als Jochen mit dem „grellen“928GTS/GT auftauchte .Was für eine Farbe!!?? Lila Pink, herzlichen Glückwunsch. So was sieht man nicht oft.

Unterschlagen will ich natürlich nicht, das dies ein historischer Porsche ist, der erste 928GTS,der 1991 mit GT Motor und GTS Karoserie gebaut und gezeigt wurde.

In indischrot wäre er eine Skulptur. Erwähnen muß ich unbedingt Volker vom Porsche Stammtisch Bremerhafen .Er organisierte alle Stellwände und was man sonst noch brauchte, Volker hatte alles .

Vielen Dank Volker!

Jetzt zu den Jungs vom Porsche Club356.

DIE GRALSHÜTER des Porscheuniversums.

Kein Porscheclub sonst ist legitimiert den Namen PORSCHE auf ihre Fahnen zu schreiben.

Erster Eindruck: Vorurteil stimmt .Sie haben den Stand neben uns, grenzen sich mit einer Stellwandmauer ab .Na toll.

Zweiter Eindruck Vorurteil stimmt NICHT. Stellwandmauer eingerissen. Offenen gemeinsamen Stand. Lockere Atmosphäre, gegenseitige Hilfe und Unterstützung.

Die Mädels vom 356’ger brachten uns jeden Tag frische Schinkenschnitten und Kuchen.

Erwähnen muß ich unbedingt, den traumhaften 356 Clubsport in Silber auf dem jetzt gemeinsamen Stand.

Zu den 2 Porsche von Volker,914/4 und 356 Cabrio, gesellte sich noch ein schöner 968 Cabrio, vertreten durch Helge vom gleichnamigen Club .Helge brachte die „Elder Statesmen“ Optik gekonnt auf unseren gemeinsamen Stand.

Da er den Auftritt eines Vorstandsmitglied von Porsche hat,

wurde das Personal einer Retrofirma, die einen 356 mit allen offiziellen Porschesignaturen zeigte, bei einem Standbesuch sehr, sehr nervös.

Sie dachten wir schmeißen sie aus der Halle. Haben wir aber nicht.

Nach Ende der Aufbauphase begaben sich Frank und Frank in ihr gemeinsames Übernachtungsquartier .Das Maritim Bremen!

OH! Zeitreise in die 80`iger.Alles wie vor 30 Jahren, Eingang, Lobby, Restaurant und Zimmer. Nur die Preise nicht! Egal, zum Glück sauber.

Frank und Frank in einem Zimmer die Nacht, geht nicht. Frank T. wollte den Anderen wegen angeblichen Schnarchen 7 Mal die Nacht liquidieren. Trotz der Attacken überlebten beide und waren um 8.30 Uhr in den Ausstellungshallen.

Beste Zeit sich die Exponaten in aller Ruhe wirken zulassen.

Traumautos , DU ganz allein mit fahrenden Skulpturen. Besser geht nicht.

Doch, es geht besser!

30 Meter von unserem gemeinsamen Porschestand:

Porsche Kremer Racing

Der erfolgreichste private Porsche Rennstall der Welt.

Seit Ende der 60’iger auf allen Rennstrecken rund um den Globus siegreich unterwegs.

Kremer stellte fast seine gesamte siegreiche Porscheflotte aus den 70`iger und 80`iger aus, darunter

die weltberühmten Kremer-Porsche 935 K1- K4 und als Absoluten Highlight

den 12 Zylinder, über 1000 PS starken ÜBERPORSCHE 917. in der hinreißenden Lackierung, hellblau LEYTON HOUSE .Mehr geht nicht!!

Erwähnen muß ich unbedingt, das Kremer die Wiedergeburt des legendären Porsche 935 K 4 einleitet.

Ein Rennwagen aus dem Jahr 1981, mit sage und schreibe 810 PS, 2 KKK- Turbolader, 750 Nm und ein Gewicht von ca. 1000 kg. Kremer plant eine Straßenzulassung!!!

Das Leichtgewicht wird ALLES in Grund und Boden fahren.

Leistungsgewicht:1,2 kg/PS

Ich stand also vor diesen phantastischen Porsche, meine Kinnlade auf halb Acht und versuchte meine Fassung wieder zu finden, da sprach mich ein

`junger Mann’ , der meiner Meinung zum Standpersonal gehörte, er polierte den LEYTON HOUSE, sehr freundlich an.

Er dachte wohl, sprech den `alten Mann’ an, bevor er einen Herzkasper auf dem Stand bekommt. Es hat geholfen, ich brach nicht zusammen.

Wir kamen ins Gespräch und teilten die Begeisterung für alle Porsche die eine HOLZPLATTE im Cockpit haben. Wer keine Ahnung hat, fährt zwar Porsche, gehört aber nicht dazu! Ja, ich weiß, sehr provokant aber ich steh dazu.

Der `Porschepolierer’, dem man seine Begeisterung für diese Automobile ansah, entpuppte sich als der neue Eigentümer von Porsche Kremer Racing, Eberhard A. Baunach .Nachdem wir uns gegenseitig“ 2 Frikadellen an die Backen gelabert“ haben und wir wussten, gleiche Wellenlänge, fahren nun die 928-Northsharks beim Eifelrennen 2012 zusammen mit den Rennboliden von Kremer Racing bei Kremers Sonderrennen auf der Nordschleife, Nacht der Legenden, mit.

Zum ersten Mal fahren 928 mit den Highlights der Porscherennkultur 917/962 und 935 gemeinsam Rennen über die Nordschleife .

Wem das als 928 Fahrer kalt lässt, sollte sein 928 stilllegen .

Dank an Kremer-Racing für die Einladung

Zurück auf unserem 928-Stand wollten wir die erste Drogenration des Tages einnehmen, Kaffee!! Kein Kaffee da schon gar keine Kaffeemaschine .Was tun? Ab in die City Kaffee und Maschine gekauft .Zurück, alles angeschlossen, ab sofort gab es Kaffee rund um die Uhr.

Ein Glück, jetzt konnte der Information und Beratungsmarathon beginnen.

Ab 10.30 Uhr wurde es voll, richtig voll.

Die Massen schoben sich auf unseren Stand und knapp zwischen den Porsche vorbei, so das man kaum noch die Autos sah.

Frank verteidigte tapfer seinen S4 gegen zu aufdringliche „Sehleute“, alles antatschen, ohne zu fragen, Kopf ins Cockpit, alle Knöpfe drehen

und zu „Guter Letzt“, der Satz: Kenn ich,

der erste Porsche mit Audimotor!! Es kommt noch besser .

Nach einem Blick von diesem „Sachverständigen“unter die Motorhaube des 928,

wörtlich: Oh, ich wusste gar nicht das Audi so große Vierzylinder baute.“

Das war zuviel, so ein enormes „Fachwissen“braucht eine Belohnung.

Mit den Worten:

Das ist noch gar nichts, unsere Freunde von Mercedes-Benz haben auf ihrem Stand einen der ersten frühen

300SL Flügeltürer mit einem 3Zyl.2TACKTER.Gehen sie rüber, bestellen

einen schönen Gruß vom Porschestand, dann zeigen die ihnen gerne dieses Sondermodell, brachte ich ihn dazu,

freudig unseren Stand zu verlassen und mit vollem Tatendrang auf den

Mercedesstand zuzusteuern.

Nie wieder was von ihm gesehen oder schlimmer, gehört.

Aber nicht nur ich hatte solch skurrile Begebenheiten, auch Antje und Joachim hatten ähnliche Gesprächspartner.

Mit der Frage: Der 968 hat also einen Mittelmotor, befasste sich

Joachim sehr souverän und beantwortete alle ihm gestellten Fragen mit der ihm eigenen Seriosität .

Antje und ich hatten eine Begegnung der besonderen Art .Ein sehr netter, älterer Herr, sprach uns an und fragte was er mit seinem 89’ S4 anfangen sollte. Er hat ihn aus 2`ter Hand und seit über 15 Jahren in seinem Besitz. Bewegt hat er ihn kaum, ab und zu.

Er will den 928 wieder anmelden .Was tun, Frage von Antje: Wann ist der Zahnriemen zuletzt gewechselt worden? Antwort: Was für ein Zahnriemen???

Verblüffung überall. Nachfrage, Antwort: Wohl noch nie, dann vor 23 Jahren, es ist der ERSTE!! Antje nahm sich ihm an wie eine Ärztin ihrem Patitienten

Diese freundliche und warmherzige Art zeichnen Antje und Joachim aus.

Nach der Techno Classica im März, ziehen sich beide aus der aktiven Clubarbeit zurück.

Was für ein Verlust für den 928-Club.Eine überaus würdige Verabschiedung der beiden aus dem aktiven Clubleben im Mai, anlässlich der Hauptversammlung, steht außer Frage.

 

Zurück auf den 928-Stand.

 

Inzwischen war Holger eingetroffen. Einer von unseren Northsharks-Häuptlingen aus dem hohen Norden Frieslands. Selbstverständlich im Nortsharks Outfit. Schwarzes T-Shirt und schwarze Jacke .Das Emblem der Northsharks, Roter Hai inkl. 928 Siluette, auf der Brust und auf dem Rücken, etwas martialisch aber topp .Das interne Gespräch mit Holger über“ Fullmember und Prospekts“ erspar ich Außenstehenden,

hätten wir unser Banner von Claus zurück, Northshark Banner, 2/1m, war auf den höchsten Pässen Europas, zusammen mit mir und Stephan von den Southsharks, bis 2802 Meter, wir hätten es gehisst. Holger und ich vertreten `die Freie Liebe’

zum 928.Jeder der einen 928 liebt, selber schraubt und Henning, Holger, mir und allen Anderen, die bei den Northsharks mitfahren , symphatisch ist, darf bleiben.

Über 90% der Nothsharks sind im 928-Porscheclub als Mitglieder gemeldet, trotzdem wollen wir 928 Fahrern eine Plattform bieten, die sich „auf Deubel komm raus“ keinen Club anschließen. Die gleiche Ideologie haben die Southsharks im Süden.

 

Jetzt begannen gute Gespräche mit 928-Interessierten.Viele 911 Fahrer oft G Modell Besitzer suchen zu ihrem 911 jetzt auch noch einen 928. Da ich begeisterter S2Driver bin, ist wohl klar welches Modell ich empfehle. Frank T. seinen S4. Jochen von den Landsharks, logischerweise Alles über 350PS, egal von S1 bis GTS, Hauptsache Power!

Antje und Joachim natürlich diplomatisch und ausgewogen. Jeder bekommt von ihnen, wie bei einem Maßanzug, den 928 empfohlen, der zu ihm passt.

In der Zwischenzeit waren Alex aus Berlin, Mario von der Porta Westfalica und Franks Ehefrau Karin zur allgemeinen Unterstützung eingetroffen.

In den folgenden Tagen haben wir uns alle die Münder fusselig geredet .Hätten wir verkaufen dürfen, alles wäre verkauft worden.

Zum Schluss bleibt noch zu erwähnen, das ich natürlich nicht mehr mit Frank T, genächtigt habe, es hätte mindesten einen Toten gegeben, sondern mit Freuden Marios Übernachtungsangebot annahm, in einem eigenen Zimmer allein und in völliger Stille schlafen zu dürfen. Der Hauptgrund war allerdings der Inhalt von Marios Garage, was sich darin verbirgt, ist unbedingt einen eigenen Bericht wert.

So das war`s.

bis dahin, Northsharks Forever! Frank von der Ostsee.